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Homophobe Gruppierungen

Es gibt verschiedenste Gruppierungen in der Gesellschaft, welche Schwulen und allgemein dem Phänomen Homosexualität ablehnend bis feindseellig gegenüber stehen. Woher das kommt, ist meist unklar. Es ist aber eine Tradition in diesen Kreisen. Bei Nachfrage geht der wissenschaftliche und ethische Diskurs in zwei Richtungen, entweder die Repräsentaten dieser Organisationen kommen arg in Erklärungsnotstände – oder es wird von vorne herein jedes Gespräch verweigert.

Homophobie wird bei den nachfolgend beschriebenen Gruppierungen und Organisationen von einem Teil der Führungselite bewusst geschürt. Ein gemeinsamer Feind lässt die Mitglieder näher zusammen rücken. Dies stärkt die eigene, egoistische und patriarchale Position.

 

Homophobie unter Jugendlichen

Inwiefern Homophobie unter Jugendlichen verbreitet ist, liegen unterschiedliche Studien vor. In der Jugendsprache findet sich das Wort schwul als Schimpfwort, als Synonym für langweilig, enervierend, weich, schlecht oder komisch.

Eine repräsentative mündliche Befragung von 669 deutschen Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren im Jahr 2002 ergab: 61 Prozent der Jugendlichen haben gegenüber «Schwulen» und «Lesben» eine negative Einstellung, finden sie «nicht» oder «überhaupt nicht gut». Dabei wurden die Jugendlichen mit einer 5-stufigen Skala danach befragt, wie gut sie verschiedene Szenen und gesellschaftliche Gruppierungen finden. Die Befragung zeigte auch: Mädchen sind toleranter als Jungen. Während 71 Prozent der Jungs offen ihre negative Einstellung zu «Schwulen» bekannten, äusserten lediglich 51 Prozent der Mädchen Vorbehalte gegen Homosexuelle. Laut der Studie wuchs die Ablehnung von Homosexuellen in Deutschland unter Jugendlichen in den letzten Jahren.

Untersuchungen mit Jugendgruppen, die sich mit rechtextremen Symbolen schmücken, sich betont hart und männlich geben, zeigen eine pubertätsbedingte Angst vor homosexuellen Anteilen der eigenen Sexualität. Die eigenständige sexuelle Persönlichkeit ist noch nicht gefestigt. Unterschwellige homoerotische Tendenzen, die es in solchen Jugendgruppen gibt, sowie die immer auch vorhandenen passiv-rezeptiven Anteile der Persönlichkeit, welche als weiblich und als schwul verstanden werden, wie auch die Angst vor emotionaler Berührung, sind prägend für die Gruppendynamik. Gemeinsames Verdreschen von Schwulen wird in dieser Konstellation zu einem fatalen Ventil der Ängste.

 

Homophobie der christlichen Kirchen

Die Schwulen sind für konservative Geistliche der Grund für alle Übel der Welt!

Die christliche Religion mit ihrem gütigen Gott steht in eigenartigem Kontrast zur Kirchengeschichte und der dogmatischen Tradition der Kirche. Sie ist und war immer unfähig, die fortschreitenden Erkenntnisse des Menschen über die Natur der Dinge zu akzeptieren. Am gottgebenen Weltbild wurde noch festgehalten, als die Menschen schon lange mit ihren Schiffen rund um den Globus segelten. Die Wissenschafter, welche die Kugelform der Erde erkannten, wurden rund 200 Jahre als Ketzer verfolgt.

 

Katholizismus

Die katholische Morallehre, welche auch den Umgang mit der Sexualität regelt, verurteilt alle sexuellen Aktivitäten, die nicht dem Ziel der Fortpflanzung dienen. Der grösste Teil der erwachsenen Bevölkerung lebt nach dem Verständnis der Kirche im Zwiespalt zwischen Sünde und Natur.

Das eklatanteste Beispiel für kompromisslose Diskriminierung von Schwulen bietet zweifellos die römisch-katholische Kirche. Mit der Instruktion vom 29. November 2005 schloss diese Organisation unter ihrem Papst Benedikt XVI jede Möglichkeit einer Ordination zum Priester aus, wenn es sich um Männer mit «tief sitzenden homosexuellen Tendenzen» handelt und zudem um solche, die «eine homosexuelle Kultur unterstützen».

Als oberster Chef einer multinationalen Organisation für die Gestaltung und Ausübung einer bestimmten Form von Religiosität hat der Papst selbstverständlich das Recht, Kriterien der Eignung seiner Mitarbeiter zu erlassen und durchzusetzen (wie beispielsweise die zölibatäre Lebensführung der ausschliesslich männlichen Priester). Trotzdem bedeutet diese Instruktion Diskriminierung am Arbeitsplatz und trifft eine Gruppe von Menschen, die keinerlei Schuld an ihrem Ausgeschlossenwerden trägt. Die damit geschaffene Art von Verbannung folgt einer streng ideologischen, systemimmanenten Sichtweise, welche sich nur wenig unterscheidet von der jahrhundertelang praktizierten Verfemung des jüdischen Volkes durch dieselbe Organisation.

Eine viel weiter gehende und daher absolut unannehmbare Diskriminierung liegt zudem in der Begründung dieser Anstellungsverweigerung: Homosexuelle Menschen könnten «nicht zur affektiven Reife» gelangen, das heisst, sie seien in der Entwicklung ihres Gefühlslebens zurückgeblieben, weswegen ihnen die Fähigkeit abgehe, «korrekte Beziehungen zu Männern und Frauen zu pflegen».

Diese Behauptung beschimpft und verletzt nicht nur viele noch im Amt stehende Priester, sondern sämtliche homosexuellen Männer und Frauen weltweit. Sie ist als arrogante Form von Rassismus schärfstens zurückzuweisen und zeugt überdies von der für das System Kirche typischen Ignoranz gegenüber gesicherten Erkenntnissen der wissenschaftlichen Forschung, in diesem Fall der Humanwissenschaften.

Unter den momentanen Umständen kann man allerdings den deutlichen Ausschluss Homosexueller auch als Positivum sehen, weil somit vor allem junge Männer davor bewahrt werden, einen scheinbar «guten» Weg zu beschreiten, auf dem sie später unaufhaltbar in grosse Spannungen geraten. Daran sind erwiesenermassen schon viele wertvolle Menschen zerbrochen.

Eine halboffizielle theologische Begründung, warum Schwulsein von der Kirche abgelehnt wird >>

Wie weit die offizielle katholische Kirche die Website mit homophoben Tendenzen kath.net und die vollamtlichen Schwulenhasser von kreuz.net unterstützen, darf man sich fragen. Offiziell werden sie von anonymen Privatleuten betrieben.

 

Evangelikale Freikirchen

Es fällt schwer, hier einen Überblick zu geben, zu unterschiedlich sind die Gruppierungen. Die Gläubigen dieser Kirchen, vorallem im Zürcher Oberland und im Berner Emmental unterstützen ihre Partei, die EDU (Eidgössisch Demokratische Union). Aus diesen Kreisen kam, mit Unterstützung der Zürcher EVP, auch das Referendum gegen das eidgenössische Partnerschaftsgesetz. Mit der Berufung auf die Bibel wurde gegen das Gesetz Stimmung gemacht. Meist fair in öffentlichen Podiumsgesprächen, aber ohne wirkliche Argumente, ausser den drei Stellen der Bibel (dazu kommen zwei Nebenstellen). Eine mehr oder weniger grosse homophobe Tendenz darf aber vermutet werden. Das zeigen auch schockierende Berichte von Teufelsaustreibungen an schwulen Söhnen …

 

Homophobie im Islam

Die wunderbaren Geschichten und Zeugnisse aus dem Orient, in denen die Knaben- und Jünglingsliebe als höchste Form des irdischen Glücks besungen wurden, sind bedeckt vom Staub des Vergessens.

Mit der Überflutung der Wüstenbewohner mit Petrodollars ist eine neue Zeit angebrochen. Und wie bei jeder ökonomischen Revolution profitierte davon erst nur ein kleiner Teil der Gesellschaft. Ein grosser Teil der traditionellen Handwerker und Händler verarmte sogar, weil ihre traditionellen Güter durch modernere und anderswo hergestellte ersetzt wurden. Die geschah vorallem in Persien, dem heutigen Iran. Die neue Zeit erscheint als Bedrohung. Die amerikanische Kultur, die westliche Lebensweise, die von aussen kommenden Dinge werden von den islamisch geprägten Vordenkern als schlecht und moralisch verwerflich taxiert. Sie suchen Antworten zu geben mit dem «wahren» und «reinen» Islam. Andere Meinungen gibt es in diesen Ländern kaum, Intellektuelle sind entweder «verwestlicht» und werden abgelehnt oder sind islamisch.

Der Orient stand in früheren Zeiten nicht für Prüderie und Leibfeindlichkeit, gerade den Europäern schien der Islam zeitweise eine zügellose Religion zu sein: Vielweiberei, Haremswirtschaft, Konkubinat und Knabenliebe wurden geradezu als typische Merkmale wahrgenommen und mit Abscheu – vielleicht manchmal auch mit Neid – registriert. Bis weit in die siebziger Jahre galt Marokko als Eldorado für europäische und amerikanische Homosexuelle.

Nun scheinen die Welten sich verkehrt zu haben: Heutzutage erscheint die westliche, sexuelle Freizügigkeit, die von islamischen Traditionalisten überwiegend als moralische Zügellosigkeit wahrgenommen wird, als Bedrohung. Dies hat zur Folge, dass in orthodoxen islamischen Kreisen das Thema Homosexualität verstärkt diskutiert wird, dies aber nur im völlig unkritischen Rückgriff auf die verstaubten, klassischen Gelehrtenmeinungen im Koran zur Lot-Geschichte, welche sich auf das Sodom und Gomorra der Bibel bezieht. Und es werden Schlussfolgerungen gemacht, ähnlich der christlichen Scholastik über die Sodomiter im Mittelalter. Das europäische Rechtsverständnis wird als kolonialistisch angesehen und mit der bisher meist nur in der Theorie existierenden, traditionellen Scharia ersetzt. Wie ist es dazu gekommen?

Vorallem im bevölkerungsreichen Persien, das sich heute Islamische Republik Iran nennt, hatte sich die Oberschicht um Schah Reza Pahlevi masslos mit Petrodollars bereichert. Seine Politik wurde von den Amerikanern unterstützt, gefördert und militärisch durchgesetzt. Dann haben die Ayatollahs zusammen mit dem Volk diese Clique gestürzt. Eine massive, rigide Islamisierung war die Folge. Man schätzt seit dem Sturz des Schahs 1979 sind über 4000 Schwule hingerichtet worden. Ähnliche, exogene gesellschaftliche Schocks erlebten auch Afghanistan, der Irak und vom Westen kaum wahr genommen Saudi-Arabien. Dazu kommt der Palästina-Konflikt, mit dem gesellschaftlichen Schock der Niederlage für Ägypten, Syrien, Jordanien und anders gelagert auch der Bürgerkrieg im Libanon. Auch in die neuere Zeit fallen die kriegerische Entkolonialisierung von Jemen, Algerien, sowie unter anderen Umständen die von Lybien. In Pakistan schwelt ein Bürgerkrieg und das Land fällt auseinander. Der beste Nährboden für die Rückbesinnung auf tradierte, überholte Werte.

Mit der Zuwanderung in Europa von Personen islamischen Glaubens und der Unterstützung deren religiösen Einrichtungen mit den Petrodollars, wird auch hier Stellung zur Homosexualität genommen. Ein deutscher Kommentar: «Es gibt keinen Zweifel, das Homosexualität im Islam als ‹sündhaft› betrachtet wird. Homosexualität ist, was den Islam betrifft, ein schwerer Fehler. Menschen sind nicht von Natur aus homosexuell. Sie werden homosexuell aufgrund ihrer Umwelt. Vor allem während der Pubertät hat die Umwelt einen grossen Einfluss. Vorschläge, Ideen und seltsame Träume sind Symptome von verwirrten Versuchen, neue und eindeutige sexuelle Sehnsüchte zu verstehen, und werden allzu schnell als Zeichen interpretiert, dass jemand eine bestimmte sexuelle Neigung hat. Wenn diese Interpretationen dann auch von tatsächlichen homosexuellen Handlungen begleitet werden, werden sie dadurch zudem verstärkt.»

Dazu kommt Lebenshilfe der besonderen Art: So behauptete die muslimische Ahmadiyya-Gemeinde auf ihrer Website, das Verzehren von Schweinefleisch mache homosexuell. Es gilt demnach: westlich = schweinefleischessend = schwul = ungläubig = moralisch verwerflich! Nach massiven Protesten der Gay-Community ist die Seite vom Netz genommen worden. Wieviel davon in den Köpfen der Menschen weiter herumgeistert, darf man sich fragen. Es kann deshalb kaum verwundern, wenn gläubige Muslime auch in westlichen Ländern schwulenfeindlich eingestellt sind.

Allerdings über die Stellen im Koran, wo man mit einiger Portion Fantasie Aussagen über Homosexualität hineininterpretieren kann, sind die Meinungen geteilt. Die «offizielle» deutsche Sprachregelung: «Der Islam lehnt das Ausleben von homosexuellen Neigungen kategorisch ab und betrachtet sie als Sünde (Koran 7:80ff; 26:165ff). Unabhängig davon sollen muslimische Ärzte Aids-Kranken aber dieselbe Fürsorge wie anderen Patienten entgegenbringen, auch wenn diese sich durch homosexuelle Kontakte infiziert haben.»

Für Nichtmuslime ist der Koran lediglich Ausdruck der religiösen und rechtlichen Vorstellungen des Religionsgründers Mohammed, der seinerseits Mitglied einer strikt patriarchalisch organisierten, kriegerischen Stammesgesellschaft im frühen Mittelalter war. Für aussenstehende Beobachter erscheint der moderne, militante Islamismus als Versuch, die überkommenen patriarchalischen Strukturen zu zementieren. Dies erscheint insbesondere plausibel, wenn man bedenkt, die meisten religiösen Würdenträger erben ihr Amt und geben dieses an die Söhne weiter! Da gibt es keinen Platz für moderne, selbstbewusst gelebte Homosexualität.

Islamische Staaten in denen Homosexualität illegal ist: Afghanistan, Algerien, Bahrain, Bangladesch, Iran, Jemen, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Libyen, Malaysia, Mauretanien, Marokko, Oman, Pakistan, Saudi Arabien, Sudan, Syrien, Tunesien, Turkmenistan und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Bericht im Spiegel zum Thema

 

Homophobie im Judentum

Das Judentum, insbesondere Juden im täglichen Umgang, zeigen und haben keine Probleme mit Schwulen und Lesben. Wohl einerseits, weil man weiss, als Minderheit, eine vielfach verfolgte, kann man nicht auf anderen Minderheiten herumhacken. Andererseits gibt es kein «offizielles» Judentum. Es gibt keine Instanz, welche für alle Juden entscheiden kann, was richtig und was falsch im Sinne Gottes ist. Wenige orthodoxe Politiker in Israel finden es allerdings heute schicklich, auf Schwule zu zeigen und bei ihnen die Quelle alles Bösen zu sehen. Ein Überblick zur heutigen Situation im Judentum.

 

Homophobie im Profifussball

Das Thema Homosexualität wird im Profifussball sowohl stark emotionalisiert als auch tabuisiert. Hierbei handelt es sich um ein generelles Phänomen innerhalb der Sportart. Während Fansprechchöre die Beleidigungen gegnerischer Mannschaften häufig extrem homophob aufladen, zeigen die Reaktionen der Offiziellen sehr deutlich, wie hoch das Konfliktpotential bei diesem Thema ist. Schwule Spieler muss es geben, aber man weiss nicht, wo und wer. Es gibt bei den aktiven Spielern im Profifussball keinen Einzigen, der offen als Schwuler lebt.

Heinz Bonn, Spieler von Hamburg (HSV), hielt in den siebziger Jahren seine Homosexualität aus Furcht vor Karriereschäden geheim. Er wurde Alkoholiker und 1991 von einem Strichjungen ermordet. Erst einmal im Profifussball outete sich ein Spieler aus einer der grossen europäischen Ligen. Der Engländer Justin Fashanu war 1981 im Alter von 20 Jahren als erster Farbiger für eine Summe von über einer Million Pfund zu Nottingham Forest transferiert worden. Schnell machten Gerüchte die Runde, wonach Fashanu in Schwulenbars verkehre. Nottingham Trainer Brian Clough liess ihn seine Abneigung offen spüren. Das Supertalent Fashanu konnte in der obersten Profiliga ohne die nötige Unterstützung nie richtig Fuss fassen.

1990 schliesslich machte er reinen Tisch. Für einen an sehnlichen Betrag inszenierte Fashanu sein Coming-out im Londoner Boulevardblatt «The Sun». Die Reaktionen waren vernichtend. Selbst Fashanus Bruder John, selber Fussballprofi, kannte keine Gnade «Mein Bruder ist ein Ausgestossener». Es kam noch schlimmer. Während eines Engagements in den USA wurde Fashanu von einem 17-Jährigen des sexuellen Missbrauchs bezichtigt. Die Vorwürfe wurden von der Polizei nicht weiterverfolgt, doch weniger als zwei Monate später erhängte sich Fashanu mit 37 Jahren in einem leerstehenden Lagerhaus. In seinem Abschiedsbrief schrieb er «Ich habe realisiert dass so wieso alle annehmen dass ich schuldig bin. Ich möchte nicht noch mehr Schande über meine Freunde und Familie bringen. Nach diesem tragischen Ende wollte sich erst recht kein Profifussballer mehr outen.

Die zum Teil ausgeprägte schwulenfeindliche Einstellung vieler Fussballprofis brachte der damalige Schalke Goalie Frank Rost in einem Gespräch mit der deutschen Tageszeitung «taz» vor einigen Jahren wie folgt auf den Punkt: «Schwule Fussballer gibt es nicht. Ausserdem dusche ich immer mit dem Arsch zur Wand.» Solche Sprüche kennt jeder, «Manndeckung», «Druck von hinten machen», «Lattenknaller», nicht jeder kann in der Mannschaftskabine wirklich darüber lachen. Je nach Schätzung sind 5 bis 6 Prozent der Bevölkerung homosexuell. Bildet ausgerechnet die Fussballwelt die grosse Ausnahme? Doch ähnlich wie in der Armee oder anderen ausgeprägten Männer Sportarten ist die Hemmschwelle, seine sexuelle Neigung einzugestehen fast unüberwindbar.

 

Homophobie ?

Schwule untergraben Hierarchien, stellen «gottgewollte» Verhältnisse in Frage. Darum gilt es dieses Übel auszurotten! Seit dem Mittelalter verfolgt die christliche Kirche Schwule als Ketzer, ebenso heute der Islam. Die «gottgewollte» Hierarchie der Gesellschaft, die Unterteilung in Familien, Sippe und Clans – all das ist nicht mehr zu kontrollieren, wenn sich Schwule selbstbewusst einmischen! Die patriarchalen Strukturen würden in Frage gestellt.

 

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Schwul ?

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