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Schwul heute – ist das auch gut so?

Network-Podium 2011 mit Klaus Wowereit, Bernhard Pulver und Lathan Suntharalingam im Park Hyatt Zürich

10 Jahre nach dem Lebenspartnergesetz in Deutschland, 5 Jahre nach dem Partnerschaftsgesetz in der Schweiz – Zeit für eine Standortanalyse, wo stehen Schwule und Lesben heute? Wie wichtig sind die noch bestehenden Diskriminierungen? Was kommt auf uns zu? Müssen wir mit einem gesellschaftlichen Backlash rechnen? Verändern patriarchale Migrantenkulturen das Zusammenleben? Kommt die Aufweichung unserer liberalen und toleranten Werte oder der Kulturkampf? Fragen die man sich stellen kann – oder muss?

Rund 150 Männer und eine Frau fanden dieses Thema bedenkenswert. Und so traf man sich ab 10.30 Uhr im Hotel Park Hyatt in Zürich zum Kaffee. Pünktlich um 11 Uhr eröffnete unser Präsident Oliver Fritz das Podium: Er begrüsste, nebst den Podiumsteilnehmern auch die prominenten Gäste im Saal: Thomas Heiniger, Regierungsrat des Kantons Zürich, Claude Janiak, Ständerat Basel-Landschaft, Martin Naef, frisch gewählter Nationalrat Kanton Zürich, Markus Notter, alt Regierungsrat Kanton Zürich und Hans-Peter Portmann, Kantonsrat Zürich.

 

Grusswort von Regierungsrat Thomas Heiniger

Dieser spannte in seiner durchdachten Rede einen Bogen vom ersten grossen Coming-out der Schweizer Schwulen und Lesben in der Telearena von 1978 zum Thema Homosexualität bis zum kürzlichen Entscheid der Rechtskommission des Ständerats, der Bundesrat sei mit einer Motion zu beauftragen, das Adoptionsverbot für eingetragene Partner zu streichen. Ein beeindruckendes Zeitdokument sei die Telearena mit ihren Spielfilmsequenzen und der Diskussion im Publikum, wo mehrere Personen sich nur getrauten, vermummt aufzutreten, weil sie fürchteten, ihre Existenz werde durch ein Coming-out gefährdet. In unserer Einladung stehe «Schwule und Lesben haben sich mit dem Partnerschaftsgesetz eingerichtet». Das töne fast wie der samstägliche Gang zu Ikea. Doch die Einrichtung habe noch Lücken. Wie Gesetze längere oder kürzere Arme hätten.

Das Partnerschaftsgesetz sei ein wichtiger Meilenstein. Es gelte nun die verbliebenen Diskriminierungen zu beseitigen. Ein erster Schritt sei die Aufhebung des Adoptionsverbotes, welche die Rechtskommission des Ständerats nun als Reaktion auf die Petition «Gleiche Chancen für alle Familien» als Motion einbringe. Im Nationalrat habe das gleiche Geschäft Schiffbruch erlitten. Es sei dabei auch grosse Kritik an den Nationalräten seiner Partei, der FDP, geübt worden, welche mehrheitlich dafür waren, auf die Petition sei nicht einzugehen. Das sei eine unliberale, schlicht nicht sinnvolle Haltung. Doch Gesetze könne man ändern, dazu brauche es Exponenten die sich dafür stark machen und Überzeugungsarbeit leisten. Erfolg habe drei Buchstaben: T U N ! Damit beendete Thomas Heiniger seine Rede und erntete beeindruckenden Applaus!

 

Eröffnungsrede von Klaus Wowereit

Er habe vor seiner Abreise nach Zürich die Koalitionsvereinbarungen abschliessen können. Die Grünen hätten sich sperrig gezeigt und die FDP sei abhanden gekommen, darum wolle er nun mit der CDU regieren. In den Koalitionsvereinbarungen sei auch festgehalten, dass man Massnahmen ergreifen möchte gegen die Homophobie.

Vor rund 10 Jahren habe er den Satz gesagt, ich bin schwul – und das ist auch gut so! Das sei aus dem Bauch gekommen, den Satz habe kein PR-Stratege erfunden. Man habe über den Satz gerätselt, das schwul habe man verstanden, das gut so hätten die einen gut und die anderen schlecht gefunden, was aber das auch zu bedeuten habe, sei für viele eine Herausforderung gewesen. Er hätte nie gedacht, dass dieser Satz ein so grosses Echo finden würde. Heute dürfe man als Politiker schwul sein, denn wenn das der Bürgermeister von Berlin sein dürfe, dürften es andere auch.

Sein Satz habe aber auch die Wirkung, dass sich Eltern sagen, wenn mein Sohn schwul ist, meine Tochter lesbisch, dann kann trotzdem etwas aus ihnen werden. Doch der Kampf für gleiche Rechte sei noch nicht zu Ende. In Deutschland oder in der Schweiz habe man viel erreicht. In einer globalisierten Welt müsse man aber weiter schauen. Da gibt es immer noch die Todesstrafe für Schwule und auch Länder, wo die vollzogen wird. Er sei letztes Jahr in Saudi-Arabien gewesen, da habe ihm der König in der saudischen Tradition die Hand gehalten und sei mit ihm durch einen Raum geschritten. Das sei schon etwas komisch gewesen, als er sich vorgestellt habe, wie das wäre, er würde mit seinem Partner in diesem Land das Gleiche tun.

Wenn man als Minderheit Akzeptanz einfordere, könne man nicht selbst Minderheiten ausgrenzen. Schwule und Lesben seien weiter gekommen, ohne Frage. Doch warum hat es solange gedauert? Wenn für ein Gesetz Namen gewählt werden müssen, wie die «eingetragene Lebenspartnerschaft» in Deutschland, weil man nicht Ehe sagen dürfe, da sehe man schon die Ungleichbehandlung.

Wie man die ablehnenden und homophoben Ansichten von islamistischen Kreisen zu bewerten habe, sei sehr schwierig. Doch auch die christlichen Kirchen hätten ein distanziertes bis ablehnendes Verhältnis. Als der Papst kürzlich in Berlin zu Gast war, sei im Vorfeld darüber diskutiert worden, ob er dem Bürgermeister die Hand reichen werde. Der Papst und der Erzbischof von Berlin hätten im natürlich die Hand geschüttelt, daran habe er auch nicht gezweifelt. Aber die Diskussion darum zeigten, dass Schwulsein immer noch etwas sei, das manche nicht als selbstverständlich ansehen.

Die eingetragene Lebenspartnerschaft sei ein Quantensprung hin zur Akzeptanz gewesen. Dass es aber nach einem anfänglichen regen Zuspruch von vor allem älteren gleichgeschlechtlichen Paaren die Eintragungen eher in einem unspektakulären Rahmen bewegen, sei kein Mangel. Man dürfe sich eintragen lassen, man müsse nicht. Eine Minderheit der Schwulen und Lesben würden sich verpartnern. Rund 2/3 davon sind Männerpaare, warum Frauenpaare sich weniger oft dazu entschliessen, wisse er nicht. Und bemerkenswert sei auch, in Berlin seien rund die Hälfte der Verpartnerungen binationale Paare.

Es gebe immer noch gesetzliche Ungleichheiten, wie das Verbot der Adoption für gleichgeschlechtliche Paare. Eine Aufhebung dieses Verbots sei zurzeit im deutschen Bundestag nicht mehrheitsfähig. Und doch müsse es das Ziel sein, alle gesetzlichen Ungleichheiten zu beseitigen. Auch Network habe immer noch etwas zu tun, es sei nicht so, dass wir mit unserer politischen Arbeit aufhören könnten, sondern im Gegenteil, wir hätten die Aufgabe, ständig auf Ausgrenzungen hinzuweisen.

Beispielsweise gebe es keine offen schwule Fussballer. Das könne doch irgendwie nicht sein. Es gäbe zwar immer wieder Gerüchte. Doch offensichtlich sei ein Outing für einen Fussballer in den oberen Ligen nicht möglich. Das komme daher, dass eine Schwulenfeindlichkeit bei jeder verbalen Beleidigung in Sportvereinen im Vordergrund stehe. Schwulenfeindlichkeit werde gelernt. Da sei es nur logisch, dass sich keiner oute. Warum aber bisher noch kaum ein Fussballer am Ende seiner Profikarriere sich geoutet habe, das müsse man sich aber schon fragen.

In der Wirtschaft sei es auch nicht Karriere fördernd, gleichgeschlechtliche Neigungen zu haben. Die grossen Firmen würden zwar heute hier viel tun, wie weit das aber in die Führungsetagen hin gehe, da müsse man ein grosses Fragezeichen setzen.

Diskriminierung finde nicht nur im Grossen statt, sondern immer auch im Kleinen. Wir dürften uns nichts vormachen, wir sind heute in in diesem Saal die Mehrheit, trotzdem hat es darunter auch wieder Minderheiten. Wann man zur Minderheit gehört, das kann sich ganz schnell ändern. Beispielsweise wenn man verunfallt und danach behindert ist, dann gehört man zu einer Minderheit und muss ganz schnell feststellen, man wird diskriminiert. Überall gibt es Barrieren, nicht nur baulicher Art, sondern auch solche die in den Köpfen vorhanden sind.

In noch so einer homogenen Gruppe finde man immer Aussenseiter die man mobben kann. Das habe in jeder Gesellschaft bislang funktioniert. Er glaube nicht, dass man dieses Verhalten gänzlich beseitigen könne. Doch es sei wichtig, dass man sich zeige. Man brauche nicht ein Held zu sein, man brauche Haltung. Man dürfe stolz darauf sein, was bisher geleistet worden sei. Doch seien wir noch weit davon entfernt eine gesellschaftliche Gleichberechtigung zu haben. Die Politiker und die Regierung seien gefordert, wie auch der Regierende Bürgermeister von Berlin, sofern dieser nächste Woche vom Parlament bestätigt werde.

Tosender Applaus war die Reaktion auf diese anschaulichen, engagierten Worte und Gedanken.

 

Das Podium

Unter der eloquenten Moderation von Patrick Rohr, der das Gespräch auf dem Podium mit der Feststellung «Exponenten machen das Thema» einleitete wurden mehrere Themenkreise diskutiert und interessante Feststellungen gemacht. Beispielsweise:

Es wird von gewissen Gruppierungen immer wieder deutlich gemacht, dass schwul sein pervers sei, dass das abartig, dass das anormal sei. Das wird sozusagen gelernt, das ist ja nichts Neues. Man darf dabei aber auch nicht vergessen, die rechtliche Situation war in Deutschland, wie auch in der Schweiz, nicht immer so freiheitlich wie heute. Der berühmt-berüchtigte Artikel 175 in Deutschland wurde erst 1994 abgeschafft.

Als Minderheit wird man von der Mehrheit an den Rand gedrängt, übersehen und benachteiligt. Das liegt im menschlichen Verhalten. Also muss man sich als Minderheit immer wehren und seine Rechte einfordern.

Die Schule kann heute nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen vermitteln. Sie muss auch gesellschaftliches Verhalten lehren, zu unterschiedlich sind heute die sozialen und kulturellen Hintergründe.

Es gibt zwar Eltern die sexuelle Aufklärung leisten, andere nur teilweise und andere aber gar nicht. Darum braucht es in der Schule sexuelle Aufklärung. Sonst gibt es Teenagerschwangerschaften und Übertragung von sexuell ansteckenden Krankheiten mit allen verheerenden Folgen. In den Rahmen dieses Unterrichts gehört auch die Thematisierung der gleichgeschlechtlichen Orientierung.

Der Staat hat gesellschaftliche Normen durchzusetzen und dabei gibt es Bereiche, wo keine Kompromisse möglich sind. Auch wenn dieses Verhalten mit religiösen Werten begründet werden, darf man Ehrenmorde, Zwangsheirat, Verheiratung von Minderjährigen, Umerziehungsprogramme für gleichgeschlechtliche Jugendliche nicht tolerieren

Die Integration von Immigranten ist in der Mehrheit gelungen. Die meisten sind hierher gekommen, weil sie in ihrem Heimatland keine Perspektive mehr sahen und wollen sich integrieren. Doch es gibt auch solche bei denen die Integration gescheitert ist und die sich in ihre eigene Welt abkapseln.

Wenn es zuwenig Jobs gibt, wenn bei der Jobsuche hier aufgewachsene junge Menschen mit ausländischen Namen systematisch nicht berücksichtigt werden, darf man sich nicht wundern, wenn diese jungen Leute ohne Perspektive unsere Gesellschaft und ihre Werte Scheisse finden.

Es braucht eine Willkommenskultur für Immigranten, man muss ihnen Arbeit – Wohnung – Sprache vermitteln.

Die Nicht-Integration in unsere Gesellschaft ist vor allem auch eine Frage des sozialen Status. Wenn man sich Generationen übergreifend darauf eingerichtet hat von der Sozialhilfe zu leben, wenn eine Arbeit kaum mehr bringt als die Sozialhilfe, darf man sich nicht wunderen, wenn sich diese Leute aus der Gesellschaft verabschieden. Dabei spielt es keine Rolle, ob das nun Einheimische sind oder Menschen mit Migrationshintergrund. Wenn man daran etwas verändern möchte, braucht es soziale Programme für die Heranwachsenden, damit auch sie ein Chance haben auf Beruf und Arbeit. Wobei dies nur gelingen kann, wenn man die Eltern dabei mit einbezieht. Wenn Kinder in die Schule kommen und kein Frühstück zuhause erhalten, muss auch hier der Staat Hilfe geben, sonst funktioniert es nicht.

Die Menschen denken normalerweise, die Entwicklung gehe immer nach vorne. Doch es gibt auch die Möglichkeit eines Rückschritts, eines Backlashes. Es braucht eine stetige Wachsamkeit, damit die Dinge nicht in die falsche Richtung gehen. Wir Schwulen müssen immer wieder darauf hinweisen, dass es uns gibt, sonst werden wir übergangen. Und wir können nicht erwarten, dass dies jemand anders für uns tut.

 

Und hier noch die Abschlussfrage von Patrick Rohr: Herr Wowereit, ist heute ein schwuler Kanzler in Deutschland möglich?

«Ja, das ist möglich, davon bin ich überzeugt. Es muss aber auch nicht sein. Es hängt von der Person ab und von der Partei. Es ist heute nicht mehr so, das ein Politiker – weil er schwul ist – mehr oder weniger Stimmen erhält.»

 

Nach der Beantwortung von Fragen aus dem Publikum wurde im grosszügigen Foyer ein Apéro riche gereicht.

Thomas Voelkin

 

Klaus Wowereit am Club-Dinner von Network >>       Bernhard Pulver >>

 

Klaus Wowereit

Jahrgang 1953, ist in Berlin (West) aufgewachsen, hat Jus studiert, ist seit 1972 Mitglied der SPD. 1979 wurde er Mitglied der Bezirks­ver­ord­netenversammlung von Berlin-Tempelhof, 1984 Bezirks­stadtrat von Berlin-Tempelhof mit dem Ressort Volksbildung und Kultur und war damit Berlins jüngster Stadtrat. 1995 erfolgte die Wahl ins Berliner Abgeor­dneten­haus. Dort wurde er sogleich zum stell­ver­treten­den Vorsitzenden und 1999 zum Vorsitzenden der SPD-Fraktion gewählt.

Nachdem die Grosse Koalition (SPD und CDU) in der Folge des Berliner Banken­skandals auseinander brach, wurde Wowereit am 16. Juni 2001 mit den Stimmen der SPD, der PDS und von Bündnis 90/Die Grünen zum Regierenden Bürger­meister von Berlin gewählt. An der Pressekonferenz, wo dieses Regierungsbündnis vorge­stellt wurde, sagte er den Satz, welcher in die Geschichte einging: «Ich bin schwul – und das ist auch gut so!» Seither erreichte seine Partei schon drei Mal das beste Resultat und Klaus Wowereit wurde von den Abgeordneten in wechselnden Koalitionen im Amt bestätigt. Klaus Wowe­reits politisches Interesse galt vor allem der Finanz-, Erzie­hungs- und Kulturpolitik. Seit er das Amt als Regie­render Bürger­meister ausübt, engagiert er sich auch dezidiert und kompetent für die Emanzipation von Lesben und Schwulen.

Viele sehen in ihm den nächsten Kanzler Deutsch­lands. Andere finden in ungeeignet, weil er sich (wohl klugerweise) aus der medialen Aufgeregtheit über die Bundespolitik und dem täglichen Parteigezänk raus hält. Doch seit 2009 ist er einer der vier stell­ver­tre­ten­den Parteipräsidenten der SPD, und damit mitten drin in der politischen Führung seiner Partei – und auch Deutsch­lands.


Bernhard Pulver

Jahrgang 1965, ist in Bern aufgewachsen. Bernhard Pulver ist Mitbegründer der Schweizer Grünen. Von 1987 bis 1995 war er General­sekretär der Grünen Partei der Schweiz. Von 1995 Bis 1999 machte er ein Rechtsstudium an der Universität Neuenburg. Ab 2003 war er wissenschaft­licher Mitarbeiter im Bun­des­amt für Justiz und ab 2005 Lehrbeauftragter für Staats­recht an der Universität Neuenburg. 2006 wurde er in die Berner Regierung gewählt, wo er das Amt für Erziehung und Kultur leitet. 2010 wurde er mit dem besten Resultat wiedergewählt. Bernhard Pulver war auch mehrere Jahre im Vorstand von Pink Cross und hat sich in seiner politischen Laufbahn immer für die Emanzipation der Lesben und Schwulen engagiert.

In den Diskussionen um die schweizerische Konkordanz wurde auch schon die Idee eingebracht, den Grünen einen Sitz zuzugestehen. In Bernhard Pulver sahen einige einen möglichen Anwärter für das Amt.

Bernhard Pulver ist Mitglied von Network.


L. Suntharalingam

Jahrgang 1974, lebte bis 1988 in Sri Lanka. Infolge des Bürgerkrieges in seiner Heimat und der syste­ma­ti­schen Drangsalierung der tamilischen Bevölkerung flüchtete seine Familie in die Schweiz. Lathan Sunthara­lingam hat sich erfolgreich in die schweizerische Gesell­schaft integriert. Er lies sich zum Pflegefachmann ausbilden und absolvierte ein berufsbegleitendes Studium zum Sozialarbeiter. Seine Diplomarbeit trägt den Titel «Sexuelle Aufklärung der tamilischen und kosova­rischen Jugendlichen im Kanton Luzern».

2004 wurde er in das Luzerner Stadtparlament gewählt. 2007 erfolgte die Wahl in den Luzerner Grossen Rat, 2011 die glanz­volle Wiederwahl.