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Personeller Wechsel 1.4.23

Jan Scharf verlässt nach sechs Jahren den Network-Vorstand

Jan Scharf ist seit 2011 Networker und seit 2017 Vorstandsmitglied. (Bild: zvg)
Jan Scharf ist seit 2011 Networker und seit 2017 Vorstandsmitglied. (Bild: zvg)

Vorstandsmitglied Jan Scharf tritt an der kommenden GV nicht zur Wiederwahl an, bleibt dem Verein aber als Mitglied erhalten. Er verrät uns die Highlights seiner Amtszeit und seine Zukunftswünsche.

«Es ist überhaupt nicht so, dass ich keine Lust mehr hätte», versichert Jan Scharf. «Doch ich möchte vermeiden, zu lange an einem Posten zu kleben, denn das tut einem Verein nie gut. Es wird Zeit, dass nun auch mal andere zum Zug kommen.» Deshalb wird Jan an der kommenden GV in Luzern nicht mehr zur Wiederwahl in den Vorstand antreten – und hinterlässt damit eine grosse Lücke.

Der Kunsthistoriker ist seit zwölf Jahren Network-Mitglied. Von 2014 bis 2018 war er alleiniger Eventverantwortlicher der Regionalgruppe Bern, seit 2017 ist er Vorstandsmitglied von Network Schweiz. Dort war er als Repräsentant der inzwischen aufgelösten Kulturkommission und als Leiter der heutigen Preiskommission federführend beteiligt an der Umwandlung des Kulturpreises in den Networkpreis. Daneben agierte er als Verwalter des Kulturfonds und als Bindeglied zwischen dem Vorstand und der Regionalgruppe Bern. Eine Arbeit, die ihm bis zuletzt viel Spass gemacht habe.

Persönliche Highlights
Zu den ganz grossen Höhepunkten seiner Vorstandszeit zählen für ihn die erfolgreichen politischen Kampagnen zur Erweiterung der Anti-Rassismusstrafnorm (2020) und der Ehe für alle (2021). «Hier, wie auch bei anderen Kampagnen, haben wir mit unseren Ressourcen Grosses bewirkt und massgebliche Inputs gegeben», sagt Jan.

«Man könnte meinen, dass nach dem Erlangen dieser grundlegenden Rechte die Community zur Ansicht gelangt, dass es Network gar nicht mehr braucht – doch dem ist nicht so! Wir haben weiterhin grossen Zuwachs.» Und dies sei ein sehr gutes Zeichen, findet Jan, der übrigens «selbstverständlich» weiter Networker bleiben werde.

Zu den ganz persönlichen Highlights zählt er die Begegnungen mit anderen Menschen: So viele «Gleichgesinnte» aus allen Teilen der Schweiz kennenlernen zu können, sei einmalig. Ein besonders gutes Verhältnis pflegt er zu Network Vaud. «Wenn immer ich mal wieder einen Abend in Lausanne verbringe, fühlt es sich an, als wäre ich im Urlaub.»

Vorstandsmitglieder gesucht
Nun sind für diese Ämter natürlich Nachfolger gesucht, die an der kommenden GV in Luzern zur Wahl vorgeschlagen werden. Was sollte ein Networker für diese Aufgabe mitbringen? «Die Arbeit sollte ihm Spass machen», sagt Jan. «Und er muss sich engagieren wollen und ein wenig Zeit haben für die zahlreichen Treffen und Zoom-Meetings.» Wichtig sei auch, dass man stets ruhig bleibe. Denn in jedem Verein geschähen mal unvorhersehbare Dinge, auf die man schnell reagieren müsse. In solchen Situationen gelte es, einen kühlen Kopf zu bewahren.

«Letztlich muss man sich stets bewusst sein, dass wir das ehrenamtlich machen. Das ist ein wichtiger Punkt und mein Appell: Man kann nicht immer nur konsumieren; ein Verein lebt vom Engagement seiner Mitglieder.»

Text: Silvan Hess

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