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Arbeitswelt 27.10.26

Mit Young Professionals den network-Erfahrungsschatz entdecken 

Nikola Merkas, Steven Epprecht, Til Klein

Wie wird aus einer Idee ein Unternehmen? Welche Herausforderungen bringt die Selbstständigkeit mit sich? Und was lässt sich aus Rückschlägen lernen? Am 27. November laden die Young Professionals zu einer Podiumsdiskussion mit drei Unternehmern aus den Reihen von network ein. 

«Wenn sich keine Möglichkeiten bieten, warum nicht selbst welche schaffen?» Dieser Gedanke stand für Mike Deml am Anfang der Planung des nächsten Anlasses der Young Professionals. Als Verantwortlicher der Gruppe möchte er Veranstaltungen organisieren, die insbesondere jüngere Networker in ihrer beruflichen Entwicklung weiterbringen. Gleichzeitig will er sichtbar machen, wie vielfältig die beruflichen Hintergründe und Erfahrungen innerhalb von network sind. 

«Mich fasziniert, was Menschen beruflich machen», erzählt Mike, der ursprünglich Soziologie studiert und sich dabei intensiv mit Organisationen beschäftigt hat. Für die Podiumsdiskussion zum Thema Unternehmertum hat er deshalb drei Networker aus ganz unterschiedlichen Branchen eingeladen. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie haben eigene Geschäftsideen verwirklicht und dabei ihren beruflichen Weg selbst gestaltet. 

Drei Unternehmer, drei Perspektiven 
Nikola Merkas ist Gründer von Studio Merkas, einem Unternehmen für Spieleentwicklung und digitale Erlebnisse. Sein Team beschäftigt sich unter anderem mit Software, interaktiven Technologien und virtueller Realität. «Das ist ein Bereich, über den ich selbst noch relativ wenig weiss», sagt Mike. Umso spannender finde er die Frage, wie Nikola sein Unternehmen von Grund auf aufgebaut habe. 

Mit Steven Epprecht nimmt ein Unternehmer auf dem Podium Platz, dessen Branche vielen vertraut ist: Social Media und Influencer-Marketing. Steven ist Mitgründer und Geschäftsführer für Konzeption und Strategie der Zürcher Agentur Social Leaders. Doch was steckt eigentlich hinter dem Geschäftsmodell? «Wir alle kennen Influencer und Social Media. Aber wie der Berufsalltag und die wirtschaftliche Seite tatsächlich aussehen, wissen wir oft gar nicht so genau», sagt Mike. 

Besonders interessiert ihn dabei, dass Steven auch über Schwierigkeiten und Misserfolge sprechen möchte. «Wir reden häufig über die Erfolge. Dabei sind es gerade die Rückschläge und die daraus gezogenen Lehren, die spannend sein können.» 

Der dritte Podiumsgast ist Til Klein, Gründungspartner von identity.vc. Der europäische Venture-Capital-Fonds investiert in junge Unternehmen, bei denen LGBTIQ-Personen auf Gründer- oder Führungsebene vertreten sind. Mike möchte erfahren, wie Til vielversprechende Geschäftsideen erkennt und welche Chancen, aber auch Herausforderungen sich bei der gezielten Förderung queerer Unternehmer ergeben. 

Nicht nur über Erfolge sprechen 
Der Abend soll bewusst keine Aneinanderreihung von Erfolgsgeschichten werden. Vielmehr geht es um die Entscheidungen, Risiken und Unsicherheiten, die mit einer Unternehmensgründung verbunden sind. Wie geht man mit Rückschlägen um? Wie verändert sich die eigene Rolle, wenn ein Unternehmen wächst? Und was bedeutet Erfolg überhaupt? 

Moderiert wird die englischsprachige Diskussion von Gabriel Starobinski, Rechtsanwalt und Mitglied der Young-Professionals-Kommission. Dass auch die Moderation aus den eigenen Reihen kommt, war Mike wichtig. «Ich wollte den Anlass vollständig innerhalb unserer network-Community gestalten.» Ausserdem sei Gabriel für seinen Humor bekannt. «Ich habe keinen Zweifel, dass er das grossartig machen wird.» 

Chancen selbst schaffen 
Hinter dem Anlass steckt für Mike auch eine persönliche Erfahrung. Als er zu network kam, fühlte er sich beruflich etwas festgefahren und wusste nicht genau, wie sein nächster Karriereschritt aussehen könnte. 

«Ich möchte den Teilnehmenden zeigen, dass wir vielleicht weniger machtlos sind, als wir uns manchmal fühlen», erklärt er. Wer beruflich nicht weiterkomme oder nach neuen Perspektiven suche, müsse nicht einfach darauf warten, dass sich eine Gelegenheit ergebe. Man könne auch selbst aktiv werden. 

Gerade dafür biete network ideale Voraussetzungen. «Wir haben so viele erfahrene Menschen aus den unterschiedlichsten Branchen in unserem Verein. Von ihrem Wissen und ihren Erfahrungen können wir enorm profitieren.» Der Anlass soll deshalb nicht nur Einblicke in drei Unternehmerbiografien ermöglichen, sondern auch dazu ermutigen, die Kontakte innerhalb von network stärker zu nutzen. 

Obwohl die Veranstaltung von den Young Professionals organisiert wird, sind ausdrücklich alle Networker willkommen. Auch interessierte Gäste, die für eine Mitgliedschaft infrage kommen, dürfen mitgebracht werden. «Es ist eine gute Gelegenheit, jemandem network näherzubringen», sagt Mike. 

Die Podiumsdiskussion «A Panel Discussion with network Entrepreneurs» findet am Freitag, 27. November, ab 18 Uhr im Hotel Krone Unterstrass in Zürich statt. Das englischsprachige Panel beginnt um 18.30 Uhr. Anschliessend gibt es einen Apéro mit Gelegenheit, die Gespräche mit den Referenten und anderen Teilnehmenden zu vertiefen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung über My Network ist jedoch erforderlich. Die Platzzahl ist begrenzt.

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