Während vor dem Bundeshaus am 14. Oktober laut und bunt die gleichen Rechte für gleichgeschlechtliche Paare eingefordert wurden, sieht die Traktandenliste des Ständerates ein etwas gemächlicheres Tempo vor. Die Aufregung darüber sei zwar verständlich, nütze aber leider wenig, wie Daniel Stolz erklärt.
Am 9. Oktober fand in Genf die zur Tradition gewordene Gedenkfeier für Bartholomé Tecia statt. Der Teenager wurde vor 454 Jahren wegen seiner Homosexualität zum Tod durch Ertränken verurteilt. Dass ihm und allen anderen Opfern von staatlicher Diskriminierung jährlich gedacht wird, ist auch das Verdienst von Network.
Bis am 30. November haben alle Networker Zeit, Menschen, Organisationen, Vereine oder Gruppierungen zu nominieren, die an der nächsten Generalversammlung den neuen Network-Preis erhalten sollen. Geehrt werden soll herausragendes Engagement für die schwule Community.
Gemeinsam ist besser als einsam: Schweizer LGBTI-Vereine spannen für die Ehe für alle zusammen. In einer lockeren Serie stellen wir unsere Mitstreiter*innen vor. Den Anfang macht WyberNet.
Vorstandsmitglied Daniel Stolz informiert über den Fahrplan, wie es mit der Ehe für alle nun weitergeht. Er freut sich, dass mit Olga Baranova eine professionelle Kampagnenleiterin gefunden wurde und gibt zum Schluss noch Auskunft über den Datenschutzartikel in den Network-Statuten.
An der LGBTIQ-Conference in Wabern bei Bern gehen am 19. September interessante Workshops über die Bühne. Die Konferenz richtet sich an engagierte Community-Mitglieder. Im Anschluss findet das Sommerfest statt.
In fünf Jahren soll es soweit sein: Die ersten Alterswohnungen, die für die LGBTI-Community reserviert sind, können im «Espenhof»bezogen werden. Der Verein «queerAltern» arbeitet eng mit der Stadt Zürich zusammen.
Nach dem überraschend deutlichen Ja des Nationalrats zur «Ehe für alle» sagt Vorstandsmitglied Daniel Stolz nun, welches die nächsten Hürden sind, die es zu überwinden gilt. Zudem erklärt er, warum es so wichtig ist, das Kampagnenkomitee finanziell zu unterstützen.
Nach «Ja zum Schutz!» spannen die Schweizer LGBTI-Vereine erneut zusammen. Kommt es zu einer Abstimmung über «Ehe für alle» will man gewappnet sein. Network wird im Abstimmungsverein von Vorstandsmitglied Daniel Stolz vertreten.
Der Einzige, der Homosexuelle nach dem 1. Juli weiterhin ungestraft diskriminieren darf, ist der Gesetzgeber. Für alle anderen tritt zu diesem Zeitpunkt die Erweiterung des Diskriminierungsartikels auf die sexuelle Orientierung in Kraft. Networker Thomas Geiser erklärt was Sache ist.