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Baubranche 31.7.26

Innovation beginnt oft mit einer Renovation

Innovation in der Immobilienbranche bedeutet heute oft, Bestehendes neu zu denken. Für Steven Damal ist genau das die spannendste Seite seines Berufs: historische Gebäude mit modernen Lösungen fit für die Zukunft zu machen.

Wer glaubt, das mühsame Ringen um Baubewilligungen sei ein modernes Phänomen, irrt sich. Bei der Recherche zur Geschichte eines Genfer Gebäudes im Rahmen einer Immobilienbewertung stiess Steven Damal einmal auf einen lebhaften, aber stilvoll formulierten Briefwechsel zwischen den Genfer Behörden und einer Eigentümerin aus dem frühen 20. Jahrhundert. Sie war überzeugt, in ihrem Recht zu sein, Umbauarbeiten an ihrem Gebäude ohne Bewilligung ausführen zu dürfen.

«Die Busse war lächerlich tief – gerade einmal zehn Franken», erzählt Steven lachend. Die Geschichte zeige vor allem eines: «In den letzten 200 Jahren haben sich die Beziehungen zwischen Staat und Bevölkerung gar nicht so sehr verändert. Die Frage, was bewilligungspflichtig ist und was nicht, beschäftigte die Menschen schon damals.» Solche Entdeckungen gehören für Steven zu den faszinierenden Seiten seines Berufs.

Wenn Geschichte auf Technik trifft
Als Immobilienexperte begleitet Steven heute den Verkauf von Renditeliegenschaften in der Genferseeregion. Dank seiner Erfahrung als Immobilienschätzer betrachtet er Gebäude nicht nur unter wirtschaftlichen, sondern auch unter technischen Gesichtspunkten.

Gerade diese Vielfalt fasziniert ihn. «Immobilien verbinden alles, was mich interessiert.» Architektur, Geschichte, Technik und Zahlen fliessen in seiner täglichen Arbeit zusammen. «Kein Gebäude ist wie das andere – und deshalb gleicht auch kein Arbeitstag dem nächsten.»

Wenn Steven über Innovation spricht, denkt er nicht zuerst an spektakuläre Neubauten. «Die grössten Fortschritte erleben wir derzeit bei der Sanierung bestehender Gebäude.»

Historische Liegenschaften energetisch zu modernisieren, ohne ihren Charakter zu verlieren, gehört heute zu den grössten Herausforderungen der Branche. Neue Dämmtechnologien, effizientere Heizsysteme und digitale Werkzeuge tragen dazu bei, Gebäude nachhaltiger zu machen. Gleichzeitig müsse heute darüber nachgedacht werden, wie sich bestehende Gebäude an die sich wandelnden Bedürfnisse ihrer Nutzer:innen anpassen lassen. Eine der grossen Herausforderungen der Zukunft werde sein, den Wohn- und Arbeitskomfort in Gebäuden trotz zunehmender Sommerhitze zu verbessern.

Auch künstliche Intelligenz gewinnt zunehmend an Bedeutung. Sie kann grosse Datenmengen analysieren und beispielsweise dazu beitragen, den Energieverbrauch eines Gebäudes besser zu steuern oder Marktanalysen zu verfeinern.

Gebäude erzählen Geschichten
Steven interessiert sich nicht nur für die Zukunft von Gebäuden, sondern auch für ihre Vergangenheit. Bevor eine Immobilie verkauft wird, recherchiert er häufig ihre Geschichte. Gerade in der Genfer Altstadt stösst er dabei immer wieder auf überraschende Dokumente, alte Baupläne oder historische Bewilligungen. «Jedes Gebäude erzählt seine eigene Geschichte.»

Vielleicht sei genau das der Grund, weshalb ihn die Immobilienbranche bis heute begeistere. Sie verbinde technische Herausforderungen mit historischen Spuren und wirtschaftlichen Fragestellungen.

Ein Netzwerk mit neuen Perspektiven
Steven interessiert sich nicht nur für die Zukunft von Gebäuden, sondern auch für ihre Vergangenheit.Bevor eine Immobilie verkauft wird, recherchiert er häufig ihre Geschichte. Gerade in der Genfer Altstadt stösst er dabei immer wieder auf überraschende Dokumente, alte Baupläne oder historische Bewilligungen.«Jedes Gebäude erzählt seine eigene Geschichte.»Vielleicht sei genau das der Grund, weshalb ihn die Immobilienbranche bis heute begeistere. Sie verbinde technische Herausforderungen mit historischen Spuren und wirtschaftlichen Fragestellungen.

Seit 2025 ist Steven Mitglied bei network. Auf die Organisation wurde er über soziale Medien aufmerksam. Besonders schätzt er die unkomplizierte Atmosphäre und die Möglichkeit, Menschen aus unterschiedlichen Branchen kennenzulernen. «Es ist ein erfrischendes Netzwerk.»

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