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network am Stoos 2.9.23

Mystischer Nebel umhüllte das Wander­week­end am Stoos

Beste Stimmung trotz Nebel: die Networker beim Wandern in der Zentralschweiz (Bild: Pink Alpine)
Beste Stimmung trotz Nebel: die Networker beim Wandern in der Zentralschweiz (Bild: Pink Alpine)

Am 26. und 27. August trotzte eine regenfeste Gruppe von Networkern der Kaltfront und genoss die neblige Zentralschweizer Bergwelt.

Als Ende August eine Kaltfront der Hitzewelle den Garaus machte, waren viele glücklich über die ersehnte Abkühlung. Für neun Networker bedeutete dies allerdings, dass sie mit regenfester Ausrüstung ans traditionelle Wanderweekend in die Zentralschweiz reisen mussten. Die Organisatoren von Pink Alpine wiederum mussten ihre Flexibilität und ihr Organisationsgeschick unter Beweis stellen: Die für den zweiten Tag geplante Tour wurde auf den teilweise trockenen Samstag verschoben.

«Am Sonntag gab es aufgrund der sehr schlechten Prognosen nur noch einen kleinen Rundspaziergang», sagt René Böhlen, Berner Networker und Verwaltungsratspräsident von Pink Alpine. Die Gratwanderung auf den Fronalpstock wäre an diesem Tag nicht möglich gewesen. «Dafür braucht man bessere Bedingungen und gute Sicht, sonst wäre das zu gefährlich.»

Angetrieben vom Glockengeläut
Würde der Regen allen die Wanderlust vermiesen? Dies befürchtete zunächst Teilnehmer Peter Maurer – aber es kam ganz anders. «Die zwei Tage im Gebiet um die Stoos-Alp waren voller Highlights und Überraschungen», sagt der Berner Networker. Der Anblick des von Nebel umhüllten Chlingenstocks zu Beginn habe die Motivation schon mal nicht mindern können: «Wer keinen Berg vor Augen hat, seufzt auch nicht vor dem Aufstieg.» Dieser betrug auf der gesamten Tour immerhin annähernd 1’000 Höhenmeter.

Fast wie die Radprofis, die vom Lärm ihrer Fans angetrieben werden, fühlten sich die Wanderer durch das Geläut der grasenden Kühe belebt. Zusätzliche Motivation für einen zügigen Aufstieg gab die Wetterprognose: Im Verlauf des Samstags würde nämlich Regen einsetzen.

Romantik in Reinform
Der zweite Teil der Wanderung hatte dank der Witterung dann «Sensationelles zu bieten», wie Peter berichtet. «Die nebelverhangenen Abhänge gaben genau das wieder, was romantische Maler wie Caspar David Friedrich so liebten: Mystik in den Bergen, Ansichten der Felsen und der Natur, die auf uns geheimnisvoll wirkten.»

«Der Wanderer über dem Nebelmeer», Caspar David Friedrich

Der Weg war gemäss Peter in einem sehr guten Zustand und trittsicher. Kurz vor der Herberge sei es nochmals etwas steiler geworden. Ausserdem fing es wie erwartet an zu regnen, bald schüttete es gar aus Kübeln. «Umso mehr erfreuten uns die angebotenen Köstlichkeiten in der Herberge», sagt Peter, der somit auch dem Wolkenbruch etwas Positives abgewinnen konnte.

Perfekt geplant
Dann ging es mit der Sesselbahn zur Stoos Lodge, einem erstklassigen Design- und Lifestyle-Hotel auf 1’300 Metern über Meer. Dort gab es am Samstagabend ein feines Viergangmenü; für Peter ein weiteres Highlight eines gelungenen Wochenendes. Alles sei bestens geplant gewesen und die Organisatoren hätten flexibel auf die schwierigen Bedingungen reagiert. Auch für den kompetenten Guide von Pink Alpine, Marcel Sonderer, hat Peter nur lobende Worte.

Der Spaziergang nach dem üppigen Frühstück am Sonntagmorgen sei ebenfalls perfekt geplant gewesen: Nämlich so, dass der Regen die Networker wieder erst ganz am Schluss einholen konnte…

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