An einer Benefizveranstaltung für Tschetschenien in Zürich sprach Michail Tumasow vom «Russian LGBT Network» über die Situation verfolgter LGBTIQ-Personen in Russland. Der Erlös kommt dem russischen Partnernetzwerk für seine Arbeit zugute.
Im Interview spricht Michail Tumasow über die Situation der Community in Russland. Er besuchte die Schweiz anfangs Juni anlässlich eines Network-Charity-Anlasses für Tschetschenien.
Es geschah vor 453 Jahren: In Genf wurde Bartholomé Tecia wegen seiner Homosexualität zum Tod durch Ertränken verurteilt. An der Stelle, wo Tecia ertränkt wurde, fand am 17. Mai eine viel beachtete kleine Gedenkveranstaltung statt.
Die beiden Networker Marco Denoth und Patrick Hadi Huber haben im Gemeinderat ein Postulat durchgebracht: Der Stadtrat ist nun beauftragt, Gratistests für sexuell übertragbare Krankheiten für Stadtzürcher einzuführen.
Bis zum 21. Juni 2019 haben Kantone, Verbände und Parteien nun Zeit, sich zum Vorschlag der nationalrätlichen Rechtskommission zu «Ehe für alle» zu äussern. Wir erklären, wie es so weit kam und was das genau bedeutet.
Zwei Varianten der «Ehe für alle» werden von der Rechtskommission des Nationalrats im März in die Vernehmlassung geschickt. Bei den LGBTIQ-Verbänden freut man sich darüber und hofft auf baldige und vollständige Gleichberechtigung.
Die PoKo und die Solifonds-Kommission sprechen wiederum einen namhaften Betrag, um verfolgte Tschetschenen dabei zu unterstützen, das Land zu verlassen. Zudem informiert die PoKo über das Referendum gegen die Erweiterung der Antirassismus Strafnorm.
Im Dezember entschied der National- und Ständerat, dass homo- und bisexuelle Menschen vor Diskriminierung gesetzlich geschützt werden sollen. Nicht in die Anti-Rassismus-Strafnorm miteinbeziehen wollten sie den Schutz vor Diskriminierung aufgrund der Geschlechtsidentität.
Im Vorfeld hiess es, es können knapp werden bei der «Selbstbestimmungsinitiative». Letztendlich wurde sie aber von Volk und Ständen deutlich verworfen. Präsident Daniel Seiler dankt allen herzlich, die sich für die Bekämpfung diese Initiative eingesetzt haben.
Die Annahme der «Selbstbestimmungsinitiative» hätte zur Folge, dass bestehende Verträge aufzukündigen wären. Die PoKo erklärt kurz und bündig, warum es wichtig ist, am 25. November ein Nein in die Urne zu legen.